Rechtsextremer Anschlag auf das Falken-Landesbüro 

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 2020 wurde die Fassade des NRW-Landesbüro der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Falken werten dies als Angriff gegen die Strukturen der sozialistischen Kinder- und Jugendarbeit und insbesondere gegen die immerwährende Arbeit gegen Rechts aller Falkengliederungen im gesamten Landesverband.

Dieser feige Angriff richtete sich dabei nicht nur gegen die Falken als Verband, sondern laut eines Artikels in der WAZ auch gegen die jüdische Gemeinde in Gelsenkirchen.

"Wir sind fassungslos und wollen das nicht unkommentiert lassen. Wir wollen zeigen, dass wir direkt angegriffen werden und auch das rechte Strukturen in NRW immer stärker werden. Wir stehen dabei solidarisch mit den anderen Betroffenen", so der Landesvorstand der Falken NRW.

Neben der fortwährenden Arbeit der Gliederungen der SJD - Die Falken in NRW, war der Landesverband erst in der vergangenen Woche Mitveranstalter der Online-Aktionswoche gegen Rechts der NRWSPD. "Es ist erschreckend zu sehen, dass gerade im Nachgang der Online-Aktionswoche gegen Rechts sich ein solcher Vorfall ereignet. Uns ist klar, dass es keinen direkten Bezug geben muss, allerdings zeigt der Vorfall, wie wichtig unsere fortwährende antifaschistische Arbeit ist und wie sehr wir dafür eintreten müssen.", so Sebastian Feist, Landesvorsitzender der Falken in NRW. "Der Angriff zeigt, dass unsere Arbeit gegen Rechts als Gefahr für Rechtsextremist*innen und Rechtspopulist*innen gesehen wird. Wir machen also vieles richtig."

"Für uns und unsere ehrenamtlichen, wie hauptamtlichen Mitglieder ist jetzt wichtig, dass es eine lückenlose Aufklärung gibt. Die Gefahr, die von faschistischen Strukturen ausgeht, darf nicht ignoriert werden!" so Marlene Behrenbeck, Beisitzerin im Falken-Landesvorstand. "Wir lassen uns nicht einschüchtern," ergänzt Sina Bode, stellvertr. Landesvorsitzende der Falken NRW, „sondern wir werden weiter für eine befreite, antifaschistische Gesellschaft kämpfen!"