Eine Woche ohne - Falken verzichten in der Herbstfreizeit auf Handys

Es sollte eine Freizeit werden, in der die Themen Gemeinsamkeit, Solidarität und Spiel im Vordergrund stehen. 5 Tage einmal ohne Ablenkung, ohne Handy. Paul Muche, einer der Gruppenleiter sagte: "Es war gar nicht so einfach, zunächst die Eltern davon zu überzeugen, dass ihre Kinder nicht spontan erreichbar sind. Auch für die Kinder war die Umstellung deutlich spürbar. Wir haben dann das Fotos machen übernommen und die Eltern mit notwendigen Informationen versorgt."

Bei den Aktivitäten in der Freizeit - gemeinsam kochen, Speckstein bearbeiten, Feuer und Stockbrot machen, klettern gehen, Nachtwanderung direkt am Baldeneysee in Essen - konnte die Außenwelt dann mal vergessen werden. Bei einer Kunstaktion zum Thema : "Freiheit", die an einem Nachmittag durchgeführt wurde, entstanden beeindruckende Kunstwerke.

Erst bei der Abreise war das Handy wieder Thema. Paul Muche: "Die Kinder fragten nach Zettel und Stift, um die Handynummer für spätere Kontakte auszutauschen. Sie konnten sie ja nicht mal eben einspeichern." Und bei der Frage an die Kinder, was ihnen gefallen hat, standen das abendliche Feuer und der Klettergarten hoch im Kurs. Das Handy wurde gar nicht vermisst.