Gegen das Vergessen – Auch in Corona-Zeiten

Aufgrund der anhaltenden aktuellen Situation musste in diesem Jahr erneut die traditionelle Karfreitag-Gedenkveranstaltung am Mahnmal Bittermark ausfallen. Die Dortmunder Falken ließen es sich jedoch nicht nehmen, dennoch einen Kranz niederzulegen und den Opfern der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft zu gedenken.

In der Bittermark ermordete die Gestapo um Ostern 1945 etwa 300 Frauen und Männer: Widerstandskämpfer*innen, Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene.

Die Teilnahme, sowohl an der großen Kundgebung und Gedenkveranstaltung am Mahnmal Bittermark vom Förderverein Gedenkstätte Steinwache – Internationales Rombergpark-Komitee e.V., als auch am Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf des BVB gehören seit Jahren zum festen Bestandteil des Jahresprogramms der Dortmunder Falken.

Das zweite Jahr in Folge ist noch immer vieles anders. Corona zwingt auch hier die Organisatoren zur erneuten Absage der Veranstaltungen.

„Und dennoch, gerade in Zeiten, in denen der Rechts-Populismus wieder Auftrieb hat, ist es umso wichtiger, dass wir die Erinnerung wach halten. So etwas darf nie wieder geschehen!“, sagt Richard Pleuger, Vorstandsmitglied der Dortmunder Falken. Gemeinsam mit Marie Hahn (ebenfalls Vorstandmitglied) legten sie im Namen des gesamten Unterbezirks einen Kranz am Mahnmal nieder und setzten so ein kleines Zeichen, dass wir nicht vergessen werden.