Gelungener digitaler Jahresauftakt

Jedes Jahr im Januar steht bei den Dortmunder Falken die Jahresauftaktveranstaltung an. Corona und der damit verbundene Lock Down machen persönliche Treffen und Veranstaltungen derzeit jedoch unmöglich. Seit nunmehr fast einem Jahr ist vieles anders und das Virus bestimmt in großen Teilen unser Leben. Dennoch ließen sich die Falken nicht davon abhalten ihre Tradition eines gemeinsamen Jahresauftakts fortzusetzen und stellten alternativ ein spannendes digitales Programm auf die Beine. Digitaler Jahresauftakt? Geht denn sowas? Ganz klar: JA!


Die beiden neuen Vorsitzenden des Unterbezirks Hannah Muche und Florian Ewald konnten über 40 Gäste begrüßen, darunter u.a. Dortmunds OB Thomas Westphal, die Bundesvorsitzende der Falken Jana Herrmann und die Vorsitzende des Dortmunder Stadtjugendrings Sophie Niehaus.

 

Hannah Muche und Florian Ewald gaben einen Rückblick auf das vergangene Jahr 2020 und stellten das Jahresthema für 2021 vor: „Ungerechtigkeit bekämpfen. Jetzt!“.

Thematisch knüpfen die Dortmunder Falken an ihr letztes Motto an. Schwerpunkte der Arbeit sind zum einen die Bereiche Klimawandel und Umwelt, zum anderen Benachteiligung und Chancengleichheit – unter anderem im Bereich Schule, sowie die im September anstehende Bundestagswahl.

Auch die Gäste waren gefragt und konnten in einem „Mentimeter“ ihre Hoffnungen und Wünsche für das Jahr aufschreiben. Viele der eingebrachten Punkte fanden sich im bereits geplanten Programm wieder: Angedacht sind dieses Jahr verschiedene Freizeiten, Aktionen und Seminare zum Jahresthema, eine Gedenkstättenfahrt zur deutsch-deutschen Geschichte nach Berlin, sowie ein Sommerzeltlager für Kinder von 7-14 Jahren in Franken bei Nürnberg. Für die Jugendlichen ab 14 Jahre gibt es ein gemeinsames Zeltlager mit den Falken aus dem Bezirk Westliches Westfahlen auf Föhr.

Vielfacher Wunsch und große Hoffnung bleibt in jedem Fall: Weniger Corona und wieder mehr „echte“ Treffen.

 

Bei einem interaktiven Quiz mit Fragen zu verschiedenen Kategorien konnten die Gäste wieder aktiv mitmachen und sogar etwas gewinnen. Bildungsreferent Christoph Hövel aus dem Salvador-Allende-Haus gab mit seinem Vortrag zum Thema Antisemitismus in Verschwörungstheorien einen umfangreichen und interessanten inhaltlichen Input.

 

Am Ende der offiziellen Veranstaltung wurde zusammen ein Abschlusslied gesungen, begleitet von Leonhard Pleuger auf der Gitarre.

Wer dann noch Lust hatte, konnte sich bei dem anschließend digitalen „get together“ noch kurz austauschen und gemeinsam online spielen.