Falken führen Online-Osterfreizeit durch

"Eigentlich bleiben Handys in unseren Freizeiten zu Hause", sagte Hannah Muche von den Dortmunder Falken. Zusammen Spaß haben, über offenem Feuer kochen, Werwolf spielen, Singen am Lagerfeuer und sich mit dem Thema "Ökologie" auseinandersetzen, das stand auf dem Programm der Osterfreizeit, die in diesem Jahr im Heinrich-Rabbich-Haus in Essen stattfinden sollte.

Da nun alles anders kam, überlegten sich die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter eine Alternative anzubieten:

Kinder und Jugendliche meldeten sich zu der Freizeit an, schlossen sich in einer WhatsApp-Gruppe zusammen und bekamen eine Woche lang jeden Morgen eine Auswahl an Aufgaben, die sie bis zum Abend erledigen wollten.
Sei es ein Steckbrief, eine Fotocollage über die "Corona-veränderten Zeiten" oder ein Kochstudio über Instagram, für jede und jeden war etwas dabei.
"Natürlich ersetzt das nicht unsere erlebnisreiche Freizeit", sagt Hannah Muche, "Aber so haben wir zumindest Kontakt zueinander und bekommen etwas voneinander mit".

Sobald es "wieder losgeht“ und man sich wieder treffen darf, werden die Falken erstmal ein gemeinsames Wochenende anbieten. Realistisch betrachtet wird dies aber noch eine Weile dauern...