1. Mai - Gemeinsam laut

Den ersten Mai als Tag der Arbeit begingen die Falken, ebenso wie die Gewerkschaften und weitere Arbeiter*innen-Bewegungen dieses Jahr unter besonderen Umständen. Die Beschränkungen und das Kontaktverbot ließen es nicht zu gemeinsam auf die Straße zu gehen, um dort für mehr soziale Gerechtigkeit einzustehen. Das bedeutete aber keinesfalls zu schweigen. Trotz Corona trugen die SJD - Die Falken auch dieses Jahr ihre Stimmen auf kreative Weise auf die Straße und ins Internet.

Mit Straßenkreide wurden an verschiedensten Orten in Dortmund Botschaften unter den Hashtags #solidarischnichtalleine und #freundschaft auf die Straßen gemalt und die Fotos anschließend im Internet geteilt. Auf dem Friedensplatz entstand eine bunte „Menschenkette“ aus Kreidefiguren. Charlotte Muche, Vorstandsmitglied der Dortmunder Falken, sagte dazu: „Wir sind viele und wir sind bunt! Auf diese Weise wollen wir auch in Zeiten des Kontaktverbotes ein starkes Zeichen setzen.

Weitere Forderungen, zum Beispiel für einen besseren Mieter*innenschutz, für faire Löhne und mehr Solidarität, wurden auf selbst gestalteten Plakaten zum Ausdruck gebracht. Zudem riefen die Dortmunder Falken zur Teilnahme am Livestream des DGB zum 1. Mai auf.

Die Beteiligung an den Aktionen war zahlreich. Einige Eindrücke findet ihr z.B. hier und hier